Skip to main content

1884 – Die Geschichte nimmt ihren Anfang

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die industrielle Revolution ihrem Höhepunkt entgegen. Technik nahm nicht nur großen Einfluss auf die Arbeitswelt, auch im privaten Bereich zogen immer mehr Maschinen ein. Eine der ersten, die das Leben der Menschen grundlegend veränderten und erleichterten, war die Nähmaschine. 1855 begann der Dresdner Fabrikant Clemens Müller mit dem Bau der ersten deutschen Nähmaschine. Am 1.10.1884 schließlich wurde von ihm die Marke VERITAS beim Kaiserlichen Patentamt registriert.

Heute ist leider nicht mehr bekannt, wie der Name entstand. Möglicherweise hat sich der passionierte Weinkenner Müller von dem alten Sprichwort inspirieren lassen: In Vino Veritas. Bis zum 2. Weltkrieg werden in Dresden unter dem Namen VERITAS erfolgreich Nähmaschinen produziert.
1884 – Die Geschichte nimmt ihren Anfang

1955 – Die Vereinigung zweier großen Traditionen

1904 wurde in Wittenberge, in der Nähe von Schwerin, der Grundstein für eine große Nähmaschinenfabrik gelegt. Hundertausende Nähmaschinen verließen bis in die 40er Jahre die Fabriktore, bis der Krieg der Produktion ein Ende setzte. Schritt für Schritt fing in der Nachkriegszeit die Produktion wieder an, Anfang der 50er Jahre kam es dann zur Initialzündung: Die Markenrechte am Namen VERITAS wanderten von Dresden nach Wittenberge, und ab diesem Zeitpunkt nahm die Marke richtig Fahrt auf.

Schnell entwickelten sich die Nähmaschinen aus Wittenberge zu echten Rennern. Sie zeichneten sich zu dieser Zeit durch ein innovatives Design aus, auch technisch setzten VERITAS Nähmaschinen weltweit Trends.
1955 – Die Vereinigung zweier großen Traditionen

1963 – Weltneuheit und Stilikone

Zu DDR-Zeiten erarbeitete sich VERITAS einen Ruf als führend in Sachen Nähmaschinen. Und zwar in ganz Europa. 1963 wurde in Wittenberge die weltweit erste Nähmaschine mit Kunststoffgehäuse gebaut. Die Motoren und Mechaniken genossen weit über die Grenzen des Ostblocks Vertrauen und galten als Maßstab für Zuverlässigkeit und Präzision. Produkte wie 8014/29, 8014/42 und die Columba gelten heute noch als Meisterwerke der Ingenieurskunst. Das Design der DDR-Produkte setzte neue Trends und wurde überall kopiert. Viele der legendären Nähmaschinen laufen heute noch und sind begehrte Liebhaberstücke.

Von 1945 bis 1991 wurden über 7,5 Millionen Nähmaschinen in Wittenberge produziert. In den 80er Jahren errang es den Titel des erfolgreichsten Nähmaschinenwerks in Mittel- und Westeuropa. Doch mit der Wende kam das abrupte Ende der traditionsreichen Produktionsstätte.

Heute – die Legende lebt weiter

Seit 2016 erwacht die legendäre Marke VERITAS zu neuem Leben. Mit einer umfassenden Kollektion von Nähmaschinen für jeden Anspruch, von Hobby-Modeschöpfern bis zu Fashion-Profis, knüpft VERITAS an die große Geschichte der Marke an. Höchste Qualität, zuverlässige Langlebigkeit und modernes Design sind die Werte, die auch morgen Nähmaschinen von VERITAS prägen. Und eine spielend leichte Bedienbarkeit, die jeden Handgriff erleichtert – dem Einsteiger wie dem erfahrenen Profi.

So entsteht jetzt ein neues Kapitel in der langen Historie von VERITAS. Und jeder Nutzer einer neuen VERITAS hilft mit, die Geschichte in der Zukunft fortzuschreiben.